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Seltenheit der Karten — so funktioniert sie

Veröffentlicht am 23. Oktober 2026 · Streambinder

In jedem Sammelkartenspiel jagen alle dieselbe Sache: die eine Karte, die sonst niemand hat. Bei Streambinder entscheidet über die Seltenheit der Karten aber kein Designer am Schreibtisch. Die Regel ist ganz einfach: Je mehr ein Künstler, ein Song oder ein Album gehört wird, desto seltener ist seine Karte. Welthits muss man sich verdienen, Geheimtipps muss man aufspüren.

Hier erfährst du alles Wichtige: die sechs Seltenheitsstufen, die Ziehchancen pro Booster, die begehrten Shinys und die Schwellen, ab denen eine Karte in die nächste Stufe aufsteigt.

Die Seltenheit der Karten folgt den Streams

Jede Karte bei Streambinder steht für einen Künstler, einen Song oder ein Album, das in deinem Land tatsächlich gehört wird. Als Grundlage dienen öffentliche Spotify-Streamzahlen, die auf kworb.net erfasst und jede Woche aktualisiert werden, immer am Montag. Streambinder ist dabei ein unabhängiges Projekt und nicht mit Spotify verbunden.

Aus diesen Zahlen ergibt sich die Seltenheit:

Das bedeutet: Ein Superstar mit unzähligen Hits landet weit oben, ein frisch gestarteter Newcomer ganz unten. Die Logik ist umgekehrt zu dem, was man vielleicht erwartet: Nicht das Unbekannte ist selten, sondern das, was alle hören. Die größten Hits sind die Trophäen deiner Sammlung.

Die 6 Seltenheitsstufen im Überblick

Streambinder kennt sechs Stufen, von der häufigsten bis zur seltensten:

  1. Gewöhnlich – Geheimtipps, kleinere Songs und Künstler, die du vielleicht gerade erst entdeckst.
  2. Ungewöhnlich – schon bekannter, aber noch weit weg von den großen Hits.
  3. Selten – Songs und Künstler, die man im Radio oder in beliebten Playlists hört.
  4. Episch – richtige Hits mit sehr vielen Streams.
  5. Legendär – Stars und Songs, die fast jeder kennt.
  6. Mythisch – die absoluten Monumente des Streamings, mit Milliarden von Streams.

Die Schwellen zwischen den Stufen werden bei jeder Aktualisierung des Katalogs neu berechnet. Ziel ist eine Pyramide: sehr wenige mythische Karten an der Spitze, sehr viele gewöhnliche an der Basis.

Ziehchancen: Was steckt in einem Booster?

Ein Booster enthält 5 Karten. Für jede einzelne Karte gelten diese Ziehchancen:

Jede Karte wird unabhängig gezogen. Ein Booster kann also auch nur gewöhnliche Karten enthalten – oder mit etwas Glück gleich zwei legendäre. Damit der Einstieg nicht frustrierend wird, gibt es einen Startbonus: Bei deinen ersten 5 Boostern ist die letzte Karte garantiert mindestens Selten. Mehr Tipps für den Start findest du in unserem Artikel zum ersten Booster.

Shiny-Karten: der holografische Jackpot

Zusätzlich zur Seltenheit kann jede Karte als Shiny erscheinen, also in einer holografischen Version. Das passiert ungefähr bei einer von 300 Karten, ganz unabhängig von der Seltenheitsstufe. Eine gewöhnliche Shiny ist damit oft schwerer zu bekommen als eine legendäre Karte.

Shinys haben ein paar Besonderheiten:

Die Schwellen: ab wann ist eine Karte mythisch?

Die Schwellen hängen vom Land ab, denn jede Edition hat ihren eigenen Katalog – die Künstler, Songs und Alben, die in diesem Land gehört werden. Für jeden Katalog werden die Schwellen so berechnet, dass die Pyramide stimmt. Ein Song, der in der deutschen Edition zu den ganz Großen gehört, muss es in der japanischen also nicht sein – und umgekehrt.

Als Beispiel die französische Edition: Dort braucht ein Künstler mehr als 81 Milliarden Streams, um Mythisch zu sein, und ein Song mehr als 2,5 Milliarden. Für Künstler liegen die Werte so hoch, weil die Streams aller ihrer Songs zusammengezählt werden.

Wenn du sehen willst, wer in Deutschland vorne liegt, wirf einen Blick auf die meistgestreamten Künstler in Deutschland. Aber Achtung: Dort zählen nur die Streams in Deutschland, die Seltenheit richtet sich dagegen nach den weltweiten Streams insgesamt. Wie sich Streams, monatliche Hörer und tägliche Zahlen unterscheiden, erklären wir in unserem Artikel über Streaming-Zahlen.

Kann eine Karte ihre Seltenheit verlieren?

Nein, und das ist eine der wichtigsten Regeln bei Streambinder: Eine Karte, die du besitzt, verliert nie ihre Seltenheit. Hast du einen Song als Episch gezogen, bleibt er in deiner Sammlung mindestens Episch, auch wenn die Schwellen sich verschieben.

Andersherum geht es dagegen schon: Wenn ein Song weiter Streams sammelt und eine Schwelle überschreitet, kann seine Karte in eine höhere Stufe aufsteigen. Ein frischer Hit, den du heute als Ungewöhnlich ziehst, kann sich in ein paar Monaten zu einer seltenen oder epischen Karte entwickeln. Aktuelle Songs zu sammeln, ist also auch eine kleine Wette auf die Zukunft.

Fazit: Seltenheit, die sich echt anfühlt

Weil die Seltenheit der Karten aus echten Streams entsteht, erzählt jede Karte etwas über die Musik deines Landes. Eine mythische Karte ist nicht einfach selten, weil jemand das so beschlossen hat – sie ist selten, weil Millionen Menschen diesen Song immer und immer wieder hören.

Bereit, dein Glück zu versuchen? Öffne deinen ersten Booster und finde heraus, ob schon eine epische Karte oder sogar eine Shiny dabei ist.

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